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Jan und Hannah 16.Februar 2022

Aktualisiert: 22. Feb. 2022

Die standesamtliche Trauung bei Sturm und Regen.


Ich nehme euch jetzt einfach mal mit zu meinen Abenteuern :o)


Es ist Mittwoch, es ist kalt und es stürmt.

Da überlegt mann mehrmals, was man anziehen soll und wie man sich die Haare macht. Auch wenn man nur die Fotografin ist.

Gesagt getan, Haare auf und ein paar Locken rein, naja und feste Schuhe das war der Plan.

Kaum bin ich raus aus dem warmen und windfreien zuhause, da wars dann auch erledigt mit schönen Haaren. Hmm, nützt nichts, denn ich wollte noch schnell wenigstens ein Blümchen kaufen.


Vor meinem Blumenladen ein Tumult. Die Damen versuchen eine Taube einzufangen, die zuvor vor die Ladenscheibe geflogen war. Nachdem ich geparkt hatte, dachte sich die Taube:, Aaah Cool jetzt flieg ich auf das Dach von Ninas Auto.'' Glaubt mal ja nicht, das die darunter wollte....


Die Uhrzeit im Blick bin ich dann in den Laden und holte ein paar Blumen für das Brautpaar und immer die Taube auf meinem Autodach im Blick.

Nichts desto trotz musste Sie runter, also Regenschirm raus und die Taube freundlich gebeten, dass Dach zu verlassen. (bei Sturm mit Regenschirm ;o) TOLLE IDEE)


Was so alles passiert an solch einem Tag, wo mann nichts vergessen möchte und auch nicht zu spät kommen sollte.


Endlich am Schloss in Gelsenkirchen angekommen, machte ich ein Paar Bilder von der Umgebung und den Gästen, denn es durften nur 10 Personen mit in den Saal. Der Rest musste draußen warten.. Corona ist schon Merkwürdig und hat komische Gesetze.


Mit vollem Tatendrang hatte ich gehofft bei diesem sch... Wetter das Brautpaar zu überraschen und im trockenen ein Paar Fotos zu schiessen.

Meine Euphorie und meine Freundlichkeit gegenüber des Angestellten waren nach 2 Sekunden erloschen.


"Sie müssen draussen bleiben (ich sag nur Regen und Sturm) das Haus ist voll!"


Ok, dachte ich mir ist ja sein Job und ändern kann ich es ja sowieso nicht.

Also stellte ich mich in den Wind mit wedelndem Haar und legte meinen halb erfrorenen Dackelblick auf.


Nach 10 Minuten kam der Herr hinaus und fragte nur, Familie oder echte Fotografien!!!


Was ich geantwortet habe muss ich nicht schreiben oder!

Er hatte erbarmen und bat mich herein um zu warten, aber Fotos durfte ich nicht machen.

Also schwafelte ich ein wenig und lobte ihn für seinen Job und dann fragte ich ihn, ob er sich an seine Standesamtliche Trauung erinnern könne und ob er Fotos von diesem Tag hatte.


Er hat gemerkt worauf ich hinaus wollte und sagte nur, Sie machen Ihren Job sehr gut ;o)

Gleich dürfen Sie rein und ein Paar Fotos schießen.


Das Brautpaar wusste nichts von meiner Überzeugungskraft und haben sich einfach nur gefreut, dass ich diesen besonderen Moment für Sie festhalten konnte.


Es ist schön, einfach so schön, dass Strahlen in den Augen zu sehen.





Wir haben die Zeit ausgenutzt und mit allen gefühlt 100 Fotos geschossen...

Schließlich muss man hinterher auch eine Auswahl haben, oder?!



Die verbliebenen Gäste haben draussen den Sektempfang und das Dekorieren übernommen.

(DAS BEI STURM UND REGEN)


Das Brautpaar kam raus und wir hatten genau 10 Minuten für Fotos, kein Regen aber ein wenig Wind.

Ich kann euch sagen, mein Finger glühte ;o)



Das sind Momente die man festhalten muss!

Ich bin immer dankbar für nicht gestellte Emotionen und Gefühle..



Hand in Hand als Braut und Bräutigam. Das ist ein ganz magischer Moment, den ich gefühlt im Dauerklick festgehalten habe.


Man benötigt nicht viel um Emotionen in einem Foto zu bekommen. Der Mensch ist einfach das Puzzleteil, welches in jedes Foto gehört.


Natürlich hatten wir viel vor in den 10 Minuten ohne Regen, also zack zack es war kalt und stürmisch.

Also Rückwerts laufend die Brücke herunter und Fotos schießen ,den Moment des Kusses abpassen und zügig zum Sektempfang.



Diese Bilder benötigen keine Worte, denn sie sprechen für sich selbst.







Der Moment, wenn das Brautpaar auf sich anstößt und dann auf die Fotografin.

Ich kann euch sagen, das ist mir mehr Wert als die Bezahlung.


Aus jedem Auftrag den ich bekomme nehme ich Emotionen und viele Eindrücke mit. Ich bin immer dankbar für Menschen, die auch danke sagen können und bin froh, dass ich immer ein Teil der Gesellschaft bin und nicht der Dienstleister.


Es war bitter bitter kalt und ich war klitschenass vom Nieselregen, aber das war es wert, die Erinnerungen für Hannah und Jan fest zuhalten.


Ein turbulenter Tag! Das kann ich Euch sagen.


Aber ich liebe es, denn das ist einfach Nina ;o)




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